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Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten

Allgemeines

Die Schwerpunktfächer werden vor Eintritt in das erste Jahr des gymnasialen Bildungsgangs GYM1 gewählt. Die Schülerinnen und Schüler können so individuell ihre Ausbildung gestalten und ihr Wissen in einem Fach erweitern und vertiefen. Das Schwerpunktfach ist Teil der Maturitätsprüfungen. Die Anmeldung zum Schwerpunktfach ist verbindlich. Wir erwarten deshalb von unseren Schülerinnen und Schülern, dass sie sich intensiv mit der Wahl auseinandersetzen und sich zu diesem Zweck auch mit den Eltern sowie Mitschülerinnen und Mitschülern besprechen. Ein Wechsel des Schwerpunktfachs ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, sofern im gewünschten Fach noch freie Plätze sind. Es muss dafür ein Gesuch eingereicht werden.

"Die bildenden Künste bilden vor allem, indem man sie ausübt." (Hartmut von Hentig: Bildung. Ein Essay. München /Wien, 1996)

Schülerinnen und Schüler im Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten...

  • zeichnen, malen und gestalten gerne plastisch mit unterschiedlichsten Materialien
  • interessieren sich genauso für neue Medien wie für aktuelle und historische Kunstwerke aus verschiedenen Kulturen und Epochen
  • legen Wert darauf, innerhalb der gymnasialen Allgemeinbildung Raum zu haben für eigene gestalterische Tätigkeiten
  • denken an die Möglichkeit einer späteren beruflichen Nutzung ihrer gestalterischen Fähigkeiten

Das SF Bildnerisches Gestalten ist geprägt durch seine Vielfalt:

  • Vielfalt der gestalterischen Techniken
  • Vielfalt der Ausdrucksformen
  • Vielfalt der Lernorte (Atelier / Werkstatt / Museum / Landschaft usw.)
  • Vielfalt der Anforderungen
  • Vielfalt der Aufgabenstellungen
  • Vielfalt der Arbeitsformen

Themen (Auszug)

Form und Farbe, Raum und Körper, Grafik und Typografie, Architektur und Produktgestaltung, Fotografie und bewegtes Bild sowie Kunstgeschichte.

Anhand von konkreten und anregenden Aufgabenstellungen lernen wir unterschiedliche Wege von der Idee bis zum fertigen Produkt kennen. Dabei eignen wir uns die nötigen handwerklichen Fertigkeiten an und lernen den Umgang mit Material und Werkzeug. Bezüge zum historischen und zeitgenössischen Kunstschaffen sowie zu verwandten Bereichen werden mit dem Ziel hergestellt, diese für das eigene Schaffen nutzbar zu machen.

Das Entdecken der eigenen Kreativität in Prozessen der Reflexion und Produktion, verbunden mit dem Studium der theoretischen Grundlagen und der Geschichte der Kunst, führen zu einer grösseren Erlebnisfähigkeit und Eigenständigkeit im Urteilsvermögen und Ausdruck.

In der intensiven Auseinandersetzung mit ausgewählten Werken der Kunst in Museen und Ausstellungen erarbeiten wir uns einen Überblick über die grossen Epochen der Kunst und lernen, auch fremden Ausdrucksformen mit Respekt und Verständnis zu begegnen.

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